Demo: Das Problem heißt Verdrängung @ Bauwagenplatz "Wem gehört die Welt", Cologne [17. Juni]

Demo: Das Problem heißt Verdrängung


1191
17.
Juni
16:00 - 21:00

 Facebook-Veranstaltungen
Bauwagenplatz "Wem gehört die Welt"
Krefelder Str. 107 / 0, 50670 Köln, Deutschland
DEMOROUTE
16:00 Uhr Krefelder Straße/ Innere Kanalstraße vor dem Bauwagenplaz zum Hansaring
17:30/18 Uhr* Zwischenkundgebung Gerling-Quartier nahe Friesenplatz mit Kalle Gerigk
18:30/19 Uhr* Tanzen am Rudolfplatz
19:30/20 Uhr* SSK Salierring
20:30/21 Uhr* Autonomes Zentrum Köln — Abschlusskundgebung

*) Für aktuelle Angaben empfehlen wir Informationen über den Kurznachrichtendienst Twitter unter dem Hashtag #Koeln1706 (Link: twitter.com/hashtag/Koeln1706)

STADTPLAN:
unter facebook.com/permalink.php?story_fbid=1624869904192347&id=1582944175051587

TANZEN:
— Pangea Kollektiv facebook.com/Pangea-Kollektiv-124526620995229/
— Supermollektiv (elektronische Musik)
— Rave it like it is von «Stay! Party zum Erhalt des Autonomen Zentrums»
facebook.com/Rave-It-Like-It-Is-633173356756182/

MOBI-VIDEO:
facebook.com/1582944175051587/videos/1621694754509862/

Alle weiteren Infos gibt es hier: facebook.com/events/167818700413504

AUFRUF zur Demonstration:
Das Problem heißt Verdrängung!

Steigende Mieten vertreiben Tausende an die Ränder der Stadt. Unzählige Menschen werden für Luxussanierungen entmietet und zwangsgeräumt. Soziale, kulturelle, ökologische und antirassistische Projekte wie z.B. das Autonome Zentrum, die Wagenplätze und subversive Kunsträume sind existenziell bedroht. Nach den Plänen der Stadtverwaltung sowie privater Investor_innen haben sie keinen Platz mehr im Köln von morgen. Doch damit nicht genug: Kinder, für welche die Stadt versäumt hat, rechtzeitig Schulen zu bauen. Geflüchtete, die monatelang in Turnhallen leben. In die Wohnungslosigkeit getriebene Menschen, die in Parks und Straßen völlig schutzlos leben und zehntausende fehlende Sozialwohnungen. All das während alleine 430.000 m² Bürofläche leer stehen. Städtische Flächen, Gebäude und Infrastruktur werden privatisiert oder abgerissen und damit einer sozialen Verwendung entzogen. An diesen Entwicklungen zeigt sich wie Verdrängung gefördert wird, durch eine neoliberale und kapitalistische Stadtpolitik, die an den Bedürfnissen und Interessen der Menschen vorbei zielt.

Diese Missstände wurden in den letzten Jahren nicht unwidersprochen hingenommen: ob durch wehrhafte Mieter_innen, ausdauernde Kämpfe für den Erhalt von Freiräumen wie dem Autonomen Zentrum oder den Wagenplätzen, rebellierende Elterninitiativen, Initiativen für menschenwürdiges Wohnen Geflüchteter, Kampagnen gegen Zwangsräumungen, Hausbesetzungen oder selbstorganisierte Aneignungen öffentlicher Räume wie bspw. Fahrraddemonstrationen oder Urban Gardening.

Doch an einer gemeinsamen Stimme hat es bisher gefehlt. Unser Bündnis setzt sich nun zum Ziel, alle diese Interessengruppen zusammenzubringen. Wir wollen versuchen, unsere stadtpolitischen Anliegen zusammen zu denken, und machen deutlich: wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen! Die zunehmende Verdrängung von Menschen aus dem öffentlichen Raum oder ihrem sozialen Umfeld ist inakzeptabel! Durch unseren Zusammenschluss wollen wir uns innerhalb der Stadtgesellschaft und in der politischen Debatte deutliches Gehör verschaffen!

Wir werden am 17.06.2017 unserer Forderung für eine solidarische Gesellschaft Nachdruck verleihen. Wir kämpfen für eine lebenswerte und emanzipatorische Stadt! Für Selbstbestimmung, Selbstorganisierung und für unkommerzielle Freiräume, in denen vielfältige Formen des Zusammenlebens ausprobiert werden können!

Die Antwort auf Vereinzelung heißt Solidarität!

Erstunterzeichnende:
Autonomes Zentrum Köln
Bauwagenplatz «Wem gehört die Welt»
Recht auf Stadt — Köln
Kartäuserwall ist überall
Wohnen Wagen
Allerweltshaus

Die gesamte Liste:
az-koeln.org/das-problem-heisst-verdraengung-demonstration-aufruf/

DATEN:
Die Demonstration startet am Samstag, den 17.6. um 16 Uhr vor dem Bauwagenplatz Wem Gehört Die Welt und endet am Autonomen Zentrum Köln.
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