John Grant - Kulturkirche, Köln @ Kulturkirche Köln, Köln [12. November]

John Grant - Kulturkirche, Köln


358
12.
November
20:00 - 23:59

 Facebook-Veranstaltungen
Kulturkirche Köln
Siebachstr. 85, 50733 Cologne, Germany
Der 49-jährige US-Amerikaner John Grant ist eine Art moderner Nomade, künstlerisch wie geografisch. Schon während seiner Zeit als Sänger, Songwriter und Kopf der in Denver/Colorado ansässigen, dunklen Alternative Folk-Band The Czars reiste er um die Welt. Fünf Alben nahm er zwischen 1994 und 2004 mit dem Quintett auf. Über den Status hoch geschätzter Kritiker-Lieblinge kamen sie jedoch nie hinaus. Nachdem sich The Czars 2004 auflösten, kehrte Grant der Musik für einige Jahre den Rücken. Er ordnete sein deutlich vom Rock’n’Roll-Lifestyle beeinflusstes Leben neu, bekannte sich zu seiner Homosexualität und nutzte die gewonnene Freiheit, um immer wieder umzuziehen. Er lebte in New York, London, Paris und Berlin, wo… er einige Zeit als Übersetzer arbeitete – er beherrscht neben fünf weiteren Sprachen auch nahezu fließend Deutsch. Erst 2010 fand John Grant zurück zur Musik. Begleitet von der US-Indieband Midlake, nahm er sein Solodebüt „Queen Of Denmark“ auf, das weltweit für seine Tiefe, gefährliche Dunkelheit und melodiöse Außergewöhnlichkeit gefeiert wurde. So erklärte das britische Mojo Magazin das Album zum besten des Jahres und auch die Leser des Guardian wählten es in die Top 10 der Jahresbestenliste. Zahlreiche weitere Ehrungen und Preise folgten. Grants Tourneen avancierten zum Geheimtipp unter Musikkennern, denn live erlebt man einen tiefgründigen, feinsinnigen Künstler, der mit einer außergewöhnlichen Stimme gesegnet ist.
Seit diesem ersten Soloalbum kann man sagen: In der zeitgenössischen Musik wagen nur selten arrivierte Künstler derart radikale Schritte in neue, unerwartete Richtungen, wie John Grant es fast regelmäßig tut. So experimentierte er nach seinem schwerelos ätherischen Solodebüt auf seinem zweiten Album „Pale Green Ghosts“ in seiner damaligen Wahlheimat Reykjavik mit Elementen des 80er-Synthie-Pop ebenso wie mit Clubsounds. Beide Aspekte verband er auf so homogene wie aufregende Weise mit seinen samtenen Indie- und Edelpop-Balladen, in denen er tiefe Einblicke in sein polarisierendes Seelenleben erlaubte. Und das kam so: 2011 lernte John Grant während seines Gastspiels auf dem isländischen Soundwave-Festival den Musiker und Produzenten Birgir Þórarinsson a.k.a. Biggi Veira kennen, der mit seiner Formation GusGus seit über einem Jahrzehnt die globale Clubmusik beeinflusst. Die beiden nahmen spontan zwei Songs auf, was Grant dazu inspirierte, sein zweites Album mit Veira einzuspielen und wieder einmal seinen Wohnort zu wechseln. Mit Gastmusikern entstand ein ungewöhnliches Kunstwerk, das kompositorisch noch immer im Indie verankert war, in seiner Ausgestaltung aber einen starken elektronischen Einschlag aufwies. Vom Vintage-Synthie-Pop der 80er bis zu futuristischen Elektrosounds im Stile Trentemøllers ging die Entdeckungsreise.
Auch sein 2015 veröffentlichtes, drittes Album „Grey Tickles, Black Pressure“ geriet wieder zu einem sehr individuellen Einzelstück, das sich kaum mit anderen Werken vergleichen lässt. Dies empfanden auch viele Fachleute so: So wählte es das Mojo Magazin erneut unter die Top 5, die legendäre Plattenladen-Kette ‚Rough Trade’ kürte es sogar zum wichtigsten Album des Jahres. Zu Recht, denn John Grant ist ein Künstler, wie es keinen zweiten gibt. Dies bewies er auch im Rahmen seiner letzten Aktivitäten: Neben Gastauftritten auf den jeweils letzten Platten solch gegensätzlicher Künstler wie Elbow, Vessels, Robbie Williams und Susanne Sandfør erschien im März mit „Mr Dynamite“ das erste Album seines neuen Seitenprojekts Creep Show, seiner Kollaboration mit den drei Musikern von der Formation Wrangler, die darauf eine Mischung aus höchst surrealem Funk und abstrakter Popmusik bieten. Diese Platte mag auch ein Hinweis auf den Stil von John Grants kommendem Soloalbum sein, das seiner Aussage zufolge im Herbst dieses Jahres erscheinen soll. Gleich danach, Mitte November, kommt Grant für drei Konzerte in Köln, Hamburg und Berlin nach Deutschland.
Diskussion
image
Nur registrierte Benutzer können Kommentare hinterlassen.
Registrieren Sie sich schnell oder autorisieren Sie sich.

Die nächsten Veranstaltungen @ Kulturkirche Köln:

MASAA - outspoken
Kulturkirche Köln
A sky full of stars in der Kulturkirche
Kulturkirche Köln
Glücksvibes in der Kulturkirche
Kulturkirche Köln
Benefizkonzert in der Kulturkirche Köln
Kulturkirche Köln
Köbes Underground:Loss mer singe, Köln
Kulturkirche Köln
Köbes Underground: Loss mer singe, Köln
Kulturkirche Köln
Marian Hill – Köln, Kulturkirche
Kulturkirche Köln
Brings in der Kulturkirche / Loss mer singe
Kulturkirche Köln
Brings in der Kulturkirche / Loss mer singe
Kulturkirche Köln
Funny van Dannen – Köln
Kulturkirche Köln
Lydia Benecke - PsychopathINNEN - Tödliche Frauen | Köln
Kulturkirche Köln
Cardinal Sessions Festival 8
Kulturkirche Köln
Lissie | Köln
Kulturkirche Köln
Die Happy • 25th Anniversary Acoustic Tour
Kulturkirche Köln
Bruce Cockburn // Köln, Kulturkirche
Kulturkirche Köln
Kulturkirche Köln präsentiert The Mundorgel Project
Kulturkirche Köln
Kieran Goss and Annie Kinsella - Duo Tour 2018
Kulturkirche Köln
Meret Becker En Concert 2018
Kulturkirche Köln
Jan Plewka & die Schwarz-rote Heilsarmee - Zusatzkonzert
Kulturkirche Köln

Das am meisten erwartete Veranstaltungen in Köln :

18. Kölner Lichter 2018 - Offizielle Seite
Kölner Lichter
Jeck im Sunnesching 2018 - Das Festival in Köln
Kölner Jugendpark
Blumenkinder 2018 - The Flower Power OpenAir & HippieMarket
Blumenkinder
Köln ☆ OPEN AIR ☆ Puro Reggaeton
DIE HALLE Tor 2
Poldi's Public Viewing Party
Kölner Renn-Verein 1897 e.V.
CSD • Christopher Street Day Köln 2018
Köln – unsere Stadt
Kölner Lichter 2018
Köln Rheinufer
Massive Attack - Köln, Palladium | Ausverkauft!
E-Werk & Palladium Köln
Post Malone I Köln I sold out
Tanzbrunnen Köln
CSD Köln 2018 - Der Umzug
Cologne Pride
Die populärsten Veranstaltungen in Deinem News Feed!